Zweckverband Wasserversorgung Ulmer Alb - Allgemeines

Allgemeines zum Zweckverband Wasserversorgung Ulmer Alb

Der Zweckverband Wasserversorgung Ulmer Alb wurde zum 01.01.1975 im Zuge der Gemeindereform durch den Zusammenschluß der Albwasserversorgungsgruppen IV und XII gebildet. Mitglieder sind die Gemeinden Beimerstetten, Bernstadt, Breitingen, Dornstadt, Lonsee (Ortsteile Lonsee, Halzhausen, Luizhausen und Urspring) und Westerstetten sowie die Städte Blaustein (mit Ausnahme des Ortsteils Wippingen) und Langenau (Ortsteile Albeck, Göttingen und Hörvelsingen) und die SWU Energie GmbH mit den Ulmer Stadtteilen Jungingen, Lehr und Mähringen. Aufgabe des Zweckverbandes ist die Versorgung seiner Mitglieder mit Trinkwasser einschließlich des Wassers für Feuerlöschzwecke. Ebenfalls mit Wasser beliefert werden einige sog. Drittabnehmer, darunter das Bundeswehrkrankenhaus Ulm und die Rommelkaserne Dornstadt.

Die etwa 44.000 Einwohner des Verbandsgebietes werden derzeit über 23 Hochbehälter und einen Wasserturm mit einem Behältervolumen von insgesamt 18.440 cbm versorgt. Das Leitungsnetz des Verbandes hat eine Länge von ca. 150 km. Die Versorgung erfolgt von den Wasserwerken Ehrenstein und Lautern. Im Jahr 2015 wurden ca. 2,73 Mio. cbm Wasser gefördert und an die Verbandsmitglieder und Drittabnehmer weiterverkauft. Die Bilanzsumme 2015 betrug ca. 14,29 Mio. €. Zur Finanzierung wird eine Betriebskostenumlage je cbm bezogenes Wasser erhoben; im Jahr 2016 sind dies 0,70 €.

Organe des Zweckverbandes sind der Verwaltungsrat, die Verbandsversammlung und der Verbandsvorsitzende.

Aufgrund der gestiegenen Anforderungen an das Wasserwerkspersonal wurde die technische Betriebsführung zum 01.01.2002 vertraglich an den Zweckverband Landeswasserversorgung übertragen. Die kaufmännische Geschäftsführung wurde bereits seit 01.08.2007 durch einen externen Dienstleister erledigt. Zum 01.10.2016 hat der Zweckverband Landeswasserversorgung auch die kaufmännische Geschäftsführung übernommen, so daß an eigenem Personal lediglich noch eine Reinigungskraft beschäftigt wird. Der Zweckverband Wasserversorgung Ulmer Alb ist jedoch in vollem Umfang rechtlich selbständig geblieben.

 

Weitere Zahlen, Daten, Fakten:

  • 5 Wasser- und Förderwerke in Ehrenstein, Herrlingen, Lautern, Lonsee und Temmenhausen
  • bei einer Wasserabgabe von ca. 2,7 Mio. cbm im Jahr sind 99 % aus Eigenwassergewinnung und 1 % Fremdwasserbezug von der Wasserversorgung Ostalb
  • die insgesamt 6 Brunnen des Verbandes - davon 2 Notbrunnen - können bis zu 320 l/s bzw. 1.152 cbm pro Stunde fördern
  • die tatsächliche Förderung (= Verbrauch) liegt bei durchschnittlich ca. 7.200 m³ täglich