Allgemeines zum Zweckverband Wasserversorgung Ulmer Alb 

Zahlen, Daten und Fakten zur Wasserversorgung Ulm:

Der Zweckverband Wasserversorgung Ulmer Alb wurde zum 01.01.1975 im Zuge der Gemeindereform durch den Zusammenschluß der Albwasserversorgungsgruppen IV und XII gebildet. Mitglieder sind die Gemeinden Beimerstetten, Bernstadt, Breitingen, Dornstadt, Lonsee (Ortsteile Lonsee, Halzhausen, Luizhausen und Urspring) und Westerstetten sowie die Städte Blaustein (mit Ausnahme des Ortsteils Wippingen) und Langenau (Ortsteile Albeck, Göttingen und Hörvelsingen) und die SWU Energie GmbH mit den Ulmer Stadtteilen Jungingen, Lehr und Mähringen.

Aufgabe des Zweckverbandes ist die Versorgung seiner Mitglieder mit Trinkwasser einschließlich des Wassers für Feuerlöschzwecke. Ebenfalls mit Wasser beliefert werden einige sog. Drittabnehmer, darunter das Bundeswehrkrankenhaus Ulm und die Rommelkaserne Dornstadt.

Die über 47.000 Einwohner des Verbandsgebietes werden derzeit über 23 Hochbehälter und einen Wasserturm mit einem Behältervolumen von insgesamt 18.440 m³ versorgt. Das Leitungsnetz des Verbandes hat eine Länge von ca. 150 km. Das vom Zweckverband aus mehreren Tiefbrunnen geförderte Rohwasser wird zentral im Wasserwerken Ehrenstein zu Trinkwasser aufbereitet und enthärtet. Im Jahr 2020 wurden über 3,0 Mio. m³ Trinkwasser an die Verbandsmitglieder und Vertragsabnehmer geliefert. Die Bilanzsumme 2019 betrug ca. 17,7 Mio. €. Der Wirtschaftsplan 2021 hat ein Volumen von ca. 2,75 Mio. € im Erfolgsplan und von ca. 2,03 Mio. € im Vermögensplan. Zur Finanzierung der Verbandsaufgaben wird eine Betriebskostenumlage je m³ bezogenen Trinkwassers erhoben; im Jahr 2021 liegt die vorläufige Betriebskostenumlage bei 1,00 €/ m³.

Organe des Zweckverbandes sind der Verwaltungsrat, die Verbandsversammlung und der Verbandsvorsitzende.

Aufgrund der gestiegenen Anforderungen an das Wasserwerkspersonal wurde die technische Betriebsführung zum 01.01.2002 vertraglich an den Zweckverband Landeswasserversorgung übertragen. Zum 01.10.2016 hat der Zweckverband Landeswasserversorgung auch die kaufmännische Geschäftsführung übernommen. Der Zweckverband Wasserversorgung Ulmer Alb ist jedoch in vollem Umfang rechtlich selbständig geblieben.

Weitere Zahlen, Daten und Fakten:

  • 5 Wasser- und Förderwerke in Ehrenstein, Herrlingen, Lautern, Lonsee und Temmenhausen
  • die Wasserabgabe von ca. 3,0 Mio. m³ im Jahr wird zu 99 % aus Eigenwassergewinnung und 1 % über Fremdwasserbezug von der Wasserversorgung Ostalb gedeckt
  • die insgesamt 6 Brunnen des Verbandes - davon 2 Notbrunnen - können bis zu 320 l/s bzw. 1.152 m³ pro Stunde fördern
  • die tatsächliche Abgabemenge an die Verbandsmitglieder und Vertragsabnehmer liegt bei durchschnittlich ca. 8.200 m³ Trinkwasser täglich